Plomari und seine Umgebung

Im Rahmen der Ausbildung der Schüler des Gymnasiums von Plomari in punkto Umwelt, organisierten die Lehrer der Schule mehrere Wanderungen, damit die Schüler die Umwelt ihrer Stadt kennen lernten. Hier werden nun die Siedlungen auf unseren Touren vorgestellt:

Plomari: Die Stadt Plomari befindet sich an der Südküste der Insel Lesbos. Die städtische Siedlung hat eine Fläche von 122.352 Dekar und 6.700 Bewohner. Plomari grenzt im Norden an Agiasos und im Westen an Polichnitos. Die Stadt Plomari umfasst auch mehrere ländliche Siedlungen wie Megalochori, Paleochori und Akrasi. Plomari liegt am Meer an der Mündung des Flusses Sedounta.

 

Kato Chorio: Das kleine Dörfchen Kato Chorio ist eine alte Siedlung, die bereits 1786 in den Archiven der Stadt Plomari erwähnt wird. Einst zählte das kleine Dorf 150 Häuser und 4 „Kafeneia“. Ein „Kafeneion“ ist vorwiegend im ländlichen Griechenland ein Lokal, wo sich hauptsächlich die Männer zu einem Kaffee oder zu einem Ouzo treffen, und die finanzielle und politische Lage – meist heftig – diskutieren und wo oft auch Geschäfte per Handschlag geschlossen werden. Heutzutage aber zählt das kleine Dorf nur wenige Bewohner, da die meisten Leute aus „Kato Chorio“ nach Afrika auswanderten. Patron des Dorfes ist der Heilige Andreas.

Levra: Eine kleine Siedlung, die sehr früh aufgegeben wurde. Eine alte Platane und ein steinerner Brunnen aus dem Jahr 1860 bestimmen den Hauptplatz („Plateia“). Südlich davon befindet sich die kleine Kirche des Heiligen Ioannis aus dem Jahre 1963. Der Name Levra stammt aus dem Adjektiv „levros“, was so viel wie „glatt“ bedeutet.

 

Melinda: Melinda ist die Anlegestelle am Meer bzw. Hafen von Paleochori mit kristallklarem, zum Schwimmen einladendem Wasser. Früher gelangte man nach Melinda mit Fischerbooten von Plomari, da die Straße noch nicht ausgebaut war. Aber auch heute noch besteht die Möglichkeit, eine Bootstour nach Melinda zu machen.

Paleochori: In alten Zeiten war Paleochori eines der am dichtesten bevölkerten Dörfer mit einer Einwohnerzahl über 1000 Menschen. Paleochori war ein Dorf, das sich ausschließlich mit der Olivenwirtschaft beschäftigte: von den Olivenhainen bis zum Olivenöl. In Paleochori gab es drei Olivenölmühlen. Die älteste Mühle aus dem Jahre 1872 ist in Lagadoura, mit dem charakteristischen – noch immer stehenden – viereckigen Schornstein.  Die zweitälteste Olivenmühle steht am Hauptplatz und hat einen schönen runden Schornstein. In alten Zeiten pfiff die „Bourou“ und signalisierte die Zeit des Mittagessens. Die dritte Olivenmühle wurde 1926 erbaut und befindet sich unterhalb des Hauptplatzes, war bis in den 1970er Jahren in Betrieb, wurde im Jahr 2000 restauriert und fungiert heute als Kulturzentrum. Die Kirche des Dorfes hat ein dreiteiliges Kirchenschiff und ist der Mariä Empfängnis gewidmet.

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